Würde gerne eine Zeitreise-Talksendung sehen, in der ein Deutscher Sozialist aus dem Widerstand, eine jüdische Guerillakämpferin sowie Mitglieder der polnischen Exilarmee den Vulgärpazifismus einiger Zeitgenossen mal ausführlich auseinandernehmen. Ich meine - den Leuten ist schon klar, dass sie heute nur deshalb in Talkshows frei reden können weil andere mal für Werte wie Demokratie & Menschenrechte zur Waffe gegriffen haben?!
@kattascha Puh… ich bezweifle doch stark, dass besagte Sozialisten und Guerillakämpferinnen sich auch nur annähernd mit dem identifizieren könnten, wofür Kiesewetter, Merz & Co. meine Altersgenossen und mich gerade im Rheinmetall-Panzer sehen wollen.
Ansonsten wäre ich an dem Austausch interessiert. Aber dann vielleicht auch nur, um zu erkennen, dass ich mit allen denen nichts gemein habe.
@kattascha@funz Leider geht die Gefahr von totalitären Staaten aus, bei denen KDV praktisch nicht möglich ist, bzw. die Leute kaum Alternativen haben. Und wenn sich dann die angegriffene Seite nicht verteidigen kann, dann hilft es auch wenig, wenn man persönlich ein gutes Gewissen hat, weil man verweigert hat.
@BabylonTET Ich habe meine Wehrpflicht abgeleistet. Und ich stehe zu 100% hinter der Aussage von @kattascha. Insofern kannst Du Deine Frage auch ruhig an mich stellen.
@kattascha Gegen Frage, hast du gedient Katha? Warst du beim Bund oder den poln. streitkräften? Bist du in der Reserve? Wenn all das nicht, musst du mir erstmal glaubhaft erklären, warum andere für deine Freiheit sterben können, und du damit moralisch besser da stündest.
@kattascha@funz Ich freue mich für die Entscheidung dieser 5.400 Menschen. Aber das muss man im Vergleich setzen mit der Anzahl der Menschen, die auf der russischen Seite kämpfen. Und dann ist es leider nicht einmal statistisch signifikant.
@kattascha@fabyk Es ist gut, dagegen gegen imperialistische Bestrebungen des Landes vorzugehen, in dem man lebt. Das hilft aber nicht gegen die imperialistischen Bestrebungen anderer Länder.
@kattascha Wer sagt denn, dass linke "Vulgärpazifisten" nicht zur Waffe greifen würden? Nur halt nicht im Team Olivgrün, sondern im Team Klassenkampf.
Aber lieb, wie man immer versucht, wenn's brennt, diejenigen zu beschämen, die seit Jahr und Tag predigen, dass mit weniger aggressivem Imperialismus und weniger innerer sozialer Ungleichheit weniger Gründe gibt, aufeinander zu schießen.
Aber womit sollte Russland denn bitte angreifen. Die kommen seit 3 Jahren ja nicht sonderlich weit. Und dennoch gilt, auch ein Pazifist und Anarchist greift im Verteidigungsfall zur Gewalt. Siehe Barcelona 1935-37. aber hats am Ende was gebracht? Ich glaube Frieden lässt sich nur mit Diplomatie und Abschreckung(Waffen) zusammen denken.